Bettina und Julia (2)

Fefe hat’s gemerkt:

Update: Ach das war gar nicht die Bettina Wulff! Na da hatte aber ein Troll ein gutes Gespühr für Timing.

Immerhin schreibt er nicht, dass es sich um einen der beliebten Medienkompetenz-Tests gehandelt hat. Den Test hat Fefe selbst hier wohl nicht bestanden, denn der verlinkten Seite konnte man eigentlich recht gut ansehen, dass sie wohl nicht von Bettina Wulff selbst stammte.

(Ach ja, und „Gespür“ schreibt sich ohne „h“. Aber wir wollen nicht zu sehr auf Grammar Nazi-Niveau meckern.)

 

Bettina und Julia

Fefe schreibt, dass Bettina Wulff ihr Buch „kostenlos als PDF“ ins Netz stellt und verlinkt auch gleich eine entsprechende Seite. Diese Seite (die ich hier natürlich nicht verlinke) will tatsächlich den Anschein erwecken, dass Frau Wulff selbst ihr Buch online stellt. Dass es sich aber um eine etwas merkwürdige .com-Adresse handelt und außerdem einige Schreibfehler vorliegen, sollte doch schon stutzig machen. Auch würde wohl der Verlagsvertrag von Frau Wulff kaum eine solche Veröffentlichung erlauben.

Fefe vergleicht Wulffs angeblich lobenswertes Vorgehen – „Well played, Frau Wulff!“ – dann noch mit der Piratenpolitikerin Julia Schramm, die bzw. deren Verlag gegen illegale pdf-Downloads ihres Buches vorgeht. Dabei ist ja nicht das Vorgehen gegen den Diebstahl geistigen Eigentums kritikwürdig, sondern eher die bei Teilen der Piraten verbreitete Verherrlichung illegaler Downloads. Will sagen: Frau Schramm sollte man lieber mal darauf ansprechen, dass ihre Copyright-Einstellung falsch ist als dass sie illegale Verbreitung ihres geistigen Eigentums verhindert.

Update (22.26 Uhr): Stefan Niggemeier zu Frau Schramms Buch, wie (fast) immer lesenswert!

Am Start.

Das Blog von Felix von Leitner hat sich in den letzten Jahren zu einem der Leitmedien des deutschen Web entwickelt. Fefe postet mit hoher Schlagzahl interessante Fundstücke aus dem Web und kommentiert sie, nie um eine Meinung verlegen. Manchmal bleibt bei soviel Meinung und Wir-haben-es-doch-immer-schon-gewusst leider die Wahrheit auf der Strecke. Die ist nämlich nicht immer so einfach und eindimensional, wie Fefe glaubt. Darum gibt es jetzt dieses Watchblog.